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In der Metropolregion präsentieren neun Galerien und Museen siebzehn künstlerische Positionen der zeitgenössischen Zeichnung.



Die Überschreitung der Grenze von der Handzeichnung in die digitale Form führt zu verwandten Gattungen, in die Welt der Dreidimensionalität und der Lasertechnik, die Linien entstehen und sich zugleich auflösen lässt. Fantastische und verstörende Bildwelten werden von einem flotten Strich satirischer Weltbetrachtung konterkariert. Minimalistische und experimentierfreudige Kompositionen stehen traditionell praktizierten, jahrhundertealten Kulturtechniken gegenüber.



Die Zeichnung hat sich als älteste Kunstform von der dienenden Ausführung, als Skizze für die Erschaffung freier wie angewandter Kunst, emanzipiert. Sie kommt leise, Punkt für Punkt, Strich für Strich daher, und entwickelt in der Ausformung ihrer Sujets eine Dynamik, die der Zeichnung 2021 einen starken Auftritt verleiht.

Margit Mohr

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